Wareneingang in 7 Schritten – Ablauf für Speditionslager
Ein klarer Ablauf beim Wareneingang spart Zeit, reduziert Fehler und schafft Nachvollziehbarkeit. Für Speditionen mit Lager haben sich diese sieben Schritte bewährt – von der Ankündigung bis zur Einlagerung.
1. Avis anlegen oder empfangen
Bevor die Sendung kommt, wird ein Avis angelegt: Referenz, erwartete Mengen, erwartete NVE/SSCC. Das kann manuell passieren oder per Import aus Ihrem System. So wissen Sie, was an welchem Tag ankommen soll.
2. Ankunft am Tor melden
Die Sendung trifft ein. Am Tor wird sie dem Avis zugeordnet – z. B. per Referenz oder Barcode. Damit ist klar: Diese Lieferung gehört zu diesem Avis.
3. NVE/SSCC scannen und validieren
NVE und SSCC werden gescannt und gegen den Avis geprüft. Stimmen die Kennzeichnungen? Wenn ja, kann die Sendung angenommen werden. Abweichungen fallen sofort auf.
4. Qualität und Menge prüfen (optional)
Je nach Prozess: Sichtprüfung, Stückzahl, Schäden. Alles, was Sie dokumentieren müssen, wird im System erfasst – nicht auf Zetteln.
5. Einlagern und Lagerplatz zuweisen
Die Artikel werden den erwarteten Positionen zugeordnet und auf Lagerplätze gebucht. Der Bestand wird sofort aktualisiert; Charge und MHD können mitgeführt werden.
6. Avis abschließen
Der Wareneingang ist abgeschlossen. Der Avis steht auf „eingelagert“ oder „bereitgestellt“ – je nach Ihrem Workflow. Für durchlaufende Sendungen (Cross-Dock) kann der Status direkt auf „bereitgestellt“ gesetzt werden.
7. Nachvollziehen und melden
Jeder Schritt ist im System dokumentiert. Sie können jederzeit nachsehen, wann was angekommen ist und wo es liegt. Reklamationen und Nachfragen lassen sich schnell beantworten.
Mit einem WMS, das Avis, Check-in und WE-Scan in einem System bündelt, laufen diese Schritte ohne Zettelwirtschaft und ohne Doppelpflege. Sie wollen den Ablauf in Ihrem Lager vereinheitlichen? Demo anfragen.